FIFA erwägt Regeländerungen nach umstrittener Wahl von Ousmane Dembélé zum Weltfußballer
Die FIFA steht aktuell unter starkem Druck, nachdem die Wahl von Ousmane Dembélé zum Weltfußballer auf breite Kritik gestoßen ist. Viele Fans und Experten sind der Meinung, dass andere Spieler eine deutlich bessere Saison gespielt haben und die Auszeichnung eher verdient hätten. Besonders die englischen und deutschen Medien äußerten Unverständnis über das Endergebnis.
Ein BBC-Fanvoting zeigte ein völlig anderes Bild. Hier wurde Harry Kane, der mit Bayern München eine überragende Saison gespielt hat und sowohl in der Bundesliga als auch in der Champions League ein Tor nach dem anderen erzielte, klar zum Weltfußballer gewählt. Kane gilt als der kompletteste Stürmer seiner Generation und führte die Rangliste mit großem Abstand an.
Hinter ihm folgten Kylian Mbappé, der bei Real Madrid weiterhin auf Weltklasse-Niveau spielt, sowie Jude Bellingham, der in seiner ersten Saison bei Real Madrid bereits zum Schlüsselspieler avancierte. Auf Platz vier landete Erling Haaland, der mit Manchester City erneut eine beeindruckende Torquote vorweisen konnte.
Florian Wirtz, der nach seinem Wechsel von Bayer Leverkusen zu Liverpool für Furore sorgte, belegte Rang fünf, gefolgt von Vinícius Júnior auf Platz sechs und Mohamed Salah auf Platz sieben, der nach einer herausragenden Saison mit Liverpool ebenfalls weit oben rangiert. Auf Platz acht schaffte es der Arsenal-Mittelfeldmotor Declan Rice, während der erst 17-jährige Lamine Yamal von Barcelona und Spanien auf Platz neun gewählt wurde.
Jamal Musiala komplettiert die Top Ten auf Rang zehn. Ousmane Dembélé landete hingegen nur auf Platz elf – weit abgeschlagen und ohne nennenswerte Unterstützung der Fans.
Endergebnis des BBC-Fanvotings (Punktzahl):
- Harry Kane – 982 Punkte
- Kylian Mbappé – 899 Punkte
- Jude Bellingham – 877 Punkte
- Erling Haaland – 845 Punkte
- Florian Wirtz – 814 Punkte
- Vinícius Júnior – 789Punkte
- Mohamed Salah – 769 Punkte
- Declan Rice – 746 Punkte
- Lamine Yamal – 723 Punkte
- Jamal Musiala – 707 Punkte
- Ousmane Dembélé – 652 Punkte
Die FIFA kündigte an, die Nominierungs- und Abstimmungsprozesse zu überprüfen, um künftig mehr Transparenz und Fairness zu gewährleisten.